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Ein Deutsches Trauerspiel Endlich, mehr als 60 Jahre nach Kriegsende, ist es dem Verein Gedächtnisstätte gelungen, einen geeigneten Platz zu finden und genügend Mittel zu beschaffen, um einen zentralen Gedenkort für die Millionen Opfer von Bombenkrieg, Vertreibung und Gefangenschaft zu realisieren. Jetzt soll mit allen Mitteln auch diese private Initiative verhindert werden. Es steht noch kein Stein, es gibt noch kein Bild und doch wurde schon eine beispiellose Medienkampagne gegen die geplante Gedächtnisstätte in Borna losgetreten. "Prominente Neonazis wollen offenbar die Kreisstadt Borna zu einem bundesweiten Treffpunkt extremer Rechter machen" (Leipziger Volkszeitung)
Plötzlich sah man durch das Projekt die öffentliche Ordnung gefährdet. Die Polizei in Borna erwog schon "Präventionsveranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus und offensive Raumstreifen mit Diensthundestaffel und ziviler Einsatzgruppe" - also mit Hundestaffeln gegen Trauergäste. Die zuständige Landrätin führt dagegen mit juristischen Mitteln einen Kreuzzug gegen das Kreuz, das im Zentrum der Gedächtnisstätte stehen soll.
Der Verein will dagegen laut Satzung lediglich "eine würdige Gedächtnisstätte für die Opfer des zweiten Weltkrieges durch Bomben, Verschleppung, Vertreibung und Gefangenenlager" einrichten. Keine Versammlungsstätte für Rechtsradikale, kein Heldendenkmal, keine militärischen Symbole.
Warum ist für die Millionen Opfer von Vertreibung, Bombenkrieg und Gefangenschaft kein Gedenken möglich? Welches Stigma haben diese Opfer, daß ihr unsägliches Leiden und Sterben durch Verhungern, Erfrieren, Verbrennen, Ertrinken so gnadenlos ohne jedes Gedenken bleiben soll? Welchen Makel hat die Gedächtnisstätte, daß schon allein ihre Planung eine solche Überreaktion erzeugt und sofort als ein Treffpunkt "extremer Rechter" gebrandmarkt und alle Beteiligten des Projektes als Neo-Nazis verleumdet werden?
Urteilen Sie selbst, der Verein legt alle Karten mit allen Details der Gedächtnisstätte auf den folgenden Seiten offen.
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